Senioren EM Venedig


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Am Sonntagmorgen stand frühes Aufstehen und 40 km Fahrt nach Caorle an zum Crosslauf über 4 km mit Start um 9 Uhr. Die Strecke war relativ flach mit nur einem Anstieg und mit 2 Runden von 2 km. Aber trotzdem tückisch, mit vielen eckigen Wendeschleifen und mit Grasnaben die viel Konzentration erforderten. Zum Schluss war ich sehr zufrieden über den 5. Platz in 17:22 min. Der Sieg im Einzel ging an Schweden vor Großbritannien, Deutschland Magret Göttnauer und Platz 4 Gerlinde Kolesa. Damit war unser Mannschaftssieg sicher und nach langer Wartezeit im stürmischen Caorle konnten wir uns am späten Nachmittag darüber freuen schon wieder gemeinsam auf dem Podest zu stehen.

Bis zum 5.000 m-Lauf am Freitag war dann viel Zeit zum Regenerieren, locker laufen und das Meer genießen. Pünktlich um 8:45 h war in Eraclea der Start bei leichtem Gegenwind und noch

moderaten Temperaturen.  Bei 8 Starterinnen in der W65 hatte ich mit höchstens Platz 5 gerechnet, mich aber dann an die Führungsgruppe gehängt und war glücklich über Platz 3 und neuer SB von 22:34 min hinter Magret Göttnauer Platz 1 in 22:15 und der Schwedin Lubov Pospeshina in 22:29

Aufgrund unserer guten Zeiten wurden Magret und ich dann gedrängt in der 4x100-m-Staffel der W65 auszuhelfen. Ziel war „das Staffelholz nicht fallen zu lassen und auf der richtigen Bahn zu bleiben“, was wir am Samstag auch mit Bravour gemeistert haben und hinter den schnellen Britinnen eine Silbermedaille sichern konnten.

Die härteste Herausforderung stand dann am Sonntag an, Start zum Halbmarathon um 9:30 h und es sollte warm werden. Bereits gegen Mittag wurden 27 Grad gemessen, zudem hatten wir mit Mückenschwärmen am Kanal entlang und leichtem Gegenwind zu kämpfen. Die Strecke bestand aus einem 2-Runden-Kurs und schon am Ende der 1. Runde hatte ich einen massiven Einbruch, da ich leichtsinnigerweise nur wenig getrunken hatte. Die Devise war dann nur noch durchkommen für die Mannschaft. Mit einer Endzeit von 1:52:26 und Platz 5 war ich natürlich nicht zufrieden aber Gold in der Mannschaft war gesichert. Leider gab es am späten Nachmittag zur Siegerehrung keine Medaillen mehr, was unserer (Magret Göttnauer, Lilo Hartenberg) guten Mannschaftslaune aber nichts anhaben konnte.

Insgesamt war ich sehr zufrieden über das insgesamt gute Ergebnis und natürlich, dass ich unverletzt zur Deutschen Berglaufmeisterschaft starten konnte. (eg)