Aktuelles


33. INT. SCLICKERALMLAUF TELFES

Berthold und Reinhold starteten zum 2. Mal beim Schlickeralmlauf. Nachdem sie 2021 im Rahmen der Berglauf Senioren-Weltmeisterschaft altersbedingt von der Mittelstation Kreuzjochbahn eine Strecke von 7,4 km mit 775 Hm liefen, starteten sie jetzt von der Ortsmitte in Telfes und wollten die Strecke von 11,5 km mit 1157 Hm laufen. Neuland war der Start in der Ortsmitte von Telfes, die kleine Schleife im Ort und der leicht ansteigende Weg Richtung Ortsende. Dann das steile Wiesengelände mit ein paar Kurven hoch zum Waldrand sowie die steilen Passagen auf dem steinigen Waldweg und dem Wurzelweg hoch zum Panoramasee.

Von dort kannten sie die Strecke schon bis hoch zum Ziel, Bergstation Kreuzjoch auf rund 2100 Metern Seehöhe! Reinhold, der die letzten Österreich-Läufe auf Grund einer Verletzung verpasste, lief ganz locker, immer noch mit Rücksicht auf seinen Fuß, bis ins Ziel. Er wurde mit dem 3. Platz in der AK M65 belohnt.

Berthold versuchte vom Start bis hoch zum Panoramasee kräfteschonend zu laufen. So gut wie möglich. Ab dem See legte er die Schonung ab und lief so schnell er konnte Richtung Ziel. Er wurde mit dem 2. Platz in der AK M65 belohnt. Im Ziel beglückwünschten sich die Zwei und zur Siegerehrung gingen sie mit stolzen Schritten. HERZLICHE GLÜCKWÜNSCHE!!!

Die Siegerehrung wurde bildlich von Christa und Karin festgehalten.

Natürlich wurden die Strapazen noch mit ein paar Erholungstagen im Stubaital belohnt. (bs)

Ergebnisse


BAWÜ BERGLAUFMEISTERSCHAFTEN 2022

Mit neuer Streckenführung auf meist Wald-und Wiesenwegen waren vom Start in Oberried zum Toten Mann knapp 11 KM zurückzulegen. Zahlreiche Rampen wechselten sich mit ebenso vielen Flachpassagen ab, so dass die 750 HM durch die vielen Tempowechsel sehr kraftraubend erschienen. Die Ergebnisse unserer 3 Damen und 10 Herren machen aber deutlich, dass unsere Cracks mit diesen Herausforderungen bestens zurecht kamen.

So holten sich in den Einzelwertungen Hanna Bächle in WU23 und Meinrad Beha in M70 jeweils die Meistertitel, Silber sicherten sich Sara Büchel in W35, Patrick Hartmann in M40, Dieter Förnbacher in M50, Michael Stäb in M55 und Siegfried Blum in der M70. Bronzemedaillen erkämpften sich Steffi Klemm (W40), Rene Strunk (M45), Jürgen Hug (M55), und Berthold Seelinger.

In der stark besetzten MHK kam Marc Philipp Göb auf Rang 5 und Reinhold Walter belegte in der M65 Rang 6. In der Teamwertung (ohne AK) belegten unsere Damen mit Hanna, Sara und Steffi Rang zwei hinter den Läuferinnen der LG Brandenkopf. Die Männer mit Patrick, Michael und Dieter erreichten den 4. Platz.

In den AK-Teamwertungen holte sich das M50/55 Team mit Michael, Dieter und Jürgen ebenso souverän den Meistertitel als auch die M60er plus mit Berthold, Meinrad und Reinhold. (mb)

Ergebnisse


MONTAFON TOTALE TRAIL

Der Montafon Totale Trail sollte für Reinhold und Berthold ein weiteres Bergrennen in Österreich sein. Der Trail wird mit verschiedenen Längen durchgeführt: 47km mit 4400Hm, 33km mit 3300Hm und 10km mit 1200Hm.

Da Reinhold verletzungsbedingt auch hier nicht starten konnte, wurde Berthold über die 10km erneut zum Einzelkämpfer.

Der Bergtrail startet auf einer Höhe von 820m an der Valisera Bahn Talstation in St. Gallenkirch pünktlich um 11:00 Uhr. Vor dem Start erhalten die Teilnehmer ein sogenanntes “Briefing“ von der Rennleitung. Es wird auf gutes Schuhwerk hingewiesen, am besten Trailrunning-Schuhe. Wer will, kann auch Teleskopstöcke verwenden. Wegen der Sonne sollte man an Sonnencreme und Kopfschutz denken. Da nur eine Verpflegungsstelle im Anstieg vorhanden ist, sollten die Durstigen vom Start weg Getränke mitnehmen. Sollte ein Läufer/in das Rennen aufgeben, muss er sich bei einem Streckenposten oder unter einer Notfallnummer abmelden. Zum Abschluss wird noch einmal auf den Gepäcktransport erinnert, der in wenigen Minuten schließt.

Dann wird von „Zehn“ Rückwärts gezählt und bei „Null“ ertönt der Startschuss für die 115 Teilnehmer, davon 71 Herren und 44 Damen. Nach wenigen Metern auf der Straße der Bahnstation folgen noch ein paar weitere auf einem Versorgungsweg. Dann geht es hinein, in den Trail, hoch zur Verpflegungsstelle “Garfrescha“ bis km 5,6 auf eine Höhe von 1507m.

Der Weg geht serpentinenmäßig nach oben, er ist schmal und geht über Stock und Stein. Das Gute daran, er ist im Wald und deshalb schattig. Läuft man außerhalb, geht es über Alpwiesen, heute bei blauem Himmel und Sonne. Im Winter wird hier Schlitten oder Ski gefahren. So geht es abwechselnd hoch bis kurz vor die Verpflegungsstelle “Garfrescha“. Diese erreicht man auf einem geteerten Versorgungsweg, wo die Zuschauer Beifall klatschen und anfeuern. Manche stehen in heimischer Tracht und läuten mit verschieden großen Kuhglocken.

Nach dem Erfrischen geht es wieder hoch, immer Wald und Alpwiese, Stock und Stein, zum Gantakopf, auf eine Höhe von 1958m.

Hat man diesen erreicht, hat man das steilste Stück geschafft. Jetzt geht es Richtung Ziel zur Bergstation Nova Stoba, Gaschurn (Höhe 2010m) auf einem welligen Pfad, aber einigermaßen gut zu laufen. Die Wanderer machen schön Platz und an manchen Stellen kann man sogar die Aussicht genießen. Die letzte kurze Steigung vor dem Ziel, angetrieben von den Zuschauern, spürt man gar nicht mehr. Man wird mit einer Medaille und einem nassen Tuch belohnt. Dieses war bei der heutigen Sonne herzlich willkommen. Nach dem Duschen und einer Massage spürt man die Strapazen fast nicht mehr. 

Berthold benötigte für diese Strecke eine Zeit von 1:32:24h und verfehlte sein Vorhaben, unter 1:30h zu laufen. Er wurde 44ter in der Gesamtwertung und dritter in der Altersklasse M65!

Herzlichen Glückwunsch!

Sein Enkel „SAMU“ startete beim Kinderlauf, Rund um das Bergrestaurant Nova Stoba. Er war etwas unsicher. Hörte aber auf den Rat seiner Oma, einfach zulaufen, gleich, ob runter oder hoch, nur laufen, so schnell wie möglich, ja nicht stehen bleiben. Er wurde Dritter und stand bei seinem ersten Rennen gleich auf dem Siegerpodest. Herzlichen Glückwunsch !

Danach wurde gefeiert und natürlich noch ein paar Tage im Montafon Urlaub gemacht.  (bs)

Ergebnisse


SCHÜLER- UND BAMBINILAUF ANLÄSSLICH DES DORFFESTES UNTERKIRNACH
Mit insgesamt 79 Kindern am Start und im Ziel erfuhren die Laufwettbewerbe eine überraschend starke Beteiligung.

Die Bambinis (Jg.2015 oder jünger) hatten in einer Runde 620 m , die Schüler (Jg. 2007-2014) die doppelte Strecke zurückzulegen.

Dank professioneller Auswertung mit dem eigens von Alex erstellten Programm mit Transpondersystem und mit einem super abgestimmten 12- köpfigen Helferteam konnte eine flotte und fehlerfreie Veranstaltung von statten gehen. Im Rahmen der Nachwuchsföderung wurde kein Startgeld erhoben.

Bei der abschließenden Siegerehrung bei Dorffestkulisse bedankte sich Meinrad Beha sowohl bei den Kindern für das Mitmachen, als auch bei allen Helfern die einmal mehr, zuverlässig für eine positive Abwicklung sorgten. Ein besonderer Dank richtete er an die Roggenbachschule mit Sportlehrerin Annette Lütjens, die durch ihre Bemühungen uns unterstützte und zahlreiche Schüler/innen zu einem Start bewegen konnte.

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10. STADTFESTLAUF ST.GEORGEN

Idealerweise nutzten einige unserer Cracks den Start für einen weiteren Test für die anstehenden BaWü-Berglaufmeisterschaften am Toten Mann.

Auf der 10,5 KM Strecke bewies dabei Sara Büchel in hervorragenden 50:28 mit Gesamtrang zwei ihre ansteigende Form. Silvia Förnbacher unterstützte erstmals unser Damenteam und zeigte als Gesamt 7. in 57:04 und Siegerin der WHK ihr besonderes Talent. Nur zwei Minuten dahinter lief  Iris Endig-Buchholz auf Rang zwei der W50 und sicherte somit auch den Teamsieg unserer Damen.

Nach 1:01 Std. erreichte Petra Förnbacher als 4. der W50 das Ziel, 4 Min. vor Bibi Czecke, die sich den Sieg in der W55 sicherte.

In 45:07 zeigte auch Dieter Förnbacher, dass die Leistungskurve nach oben geht. Gesamt 7. im Zieleinlauf und Rang 1 der M50 konnten sich jedenfalls sehen lassen. In der selben AK zeigte dahinter auch Jürgen Hug als Zweiter in 45:54 eine ansprechende Leistung. Marc Phlipp Göb schaffte die Strecke in 47:54 als Zweiter der M30, während Meinrad Beha als M70-Sieger 52:19 Minuten unterwegs war.

Beim zugleich stattfindenden Halbmarathon triumphierte schließlich Patrick Hartmann mit einem eindrucksvollen Start-Ziel-Sieg in 1:23 Std. Michael Stäb holte nach 1:35 den Sieg in der M50 und Alex Irion finishte nach 1:49 Std. als Zweiter der M45.  (mb)

Ergebnisse


MONTAFON ARLBERG MARATHON

Bereits zum zweiten mal fuhren Karin, Reinhold, Christa und Berthold nach Österreich zum Montafon Arlberg Marathon.

Da Reinhold verletzungsbedingt nicht starten konnte und damit nach 18 Starts zum ersten Mal als Zuschauer unterwegs war, Karin beim 17km Panoramalauf gemeldet hat und Christa nur als Fan mitreiste, war Berthold beim Marathonlauf auf sich alleine gestellt.

Der 19. Montafon Arlberg Marathon wurde zum 2. Mal in St. Anton am Arlberg/Tirol gestartet. Pünktlich um 8:30 Uhr war Start für den Marathon, 42,195 km mit 1250 Höhenmeter und 193 Teilnehmer, davon 151 Herren und 42 Damen.  Von St. Anton aus über die Dorfstraße und am Verwallsee vorbei, hinein ins gleichnamige Verwalltal. Dieses Tal gilt als Europaschutzgebiet. Warum der Montafon Arlberg Marathon auch als schönster Naturmarathons Österreichs gilt, ist hier deutlich zu sehen.

Die Wiesen stehen voll im Saft, die Kühe grasen friedlich und die Bergreihen, links und rechts, zeigen stolz ihre ganze Größe unter dem blauen Himmel. Der Forstweg,

auf dem gelaufen wird, schlängelt sich hinauf soweit man sehen kann. Bis zur Passhöhe bei km 16 sind 655Hm zu überwinden.

Über den Pass, vorbei am Langsee, kommt man vom Arlberg ins Montafon.

Aber da muss man sich den Weg schon selber suchen. Steine in allen Größen, Wasser, Kuhfladen, Schlamm, Wiese, Sand und Wurzeln sind zu bewältigen. Einfach alles, was ein Trail-Läufer sich wünscht. Danach werden die Bodenverhältnisse wieder besser und es geht hinunter bis Km 29 auf eine Höhe von 1105m. Auf den guten Forstwegen kann man es richtig Rollen lassen. Nach dieser rasanten Talfahrt folgt jetzt noch der Aufstieg Richtung Wasserstubenalpe bis Km34 auf eine Höhe von 1565m. Dieser Anstieg hat es so richtig in sich. Steil, steiler noch steiler. Oben angekommen gibt es keine Zeit zum Verschnaufen. Durch Wald und über Wiesen, dazwischen noch serpentinenmäßige Straßenabschnitte, geht’s richtig abwärts zum Teufelsbach Wasserfall, bis Km 39 auf eine Höhe von 900m. Die restlichen Meter bis ins Ziel sind dann nur noch ein Katzensprung.

Berthold benötigte für diese Strecke eine Zeit von 4:59.59 h und erreichte sein Vorhaben, unter 5h zu laufen. Er war 83. in der Gesamtwertung und Sieger in der Altersklasse M65!

Bei der Siegerehrung gab‘s wieder eine Montafon Kuhglocke.

Nach seinem Altersklassensieg im Vorjahr ist es bereits die zweite, die er mit nach Hause nehmen darf. Herzlichen Glückwunsch! Aber nicht vergessen! “Alle guten Dinge sind Drei“!

Der Panoramalauf startet pünktlich um 10:15 Uhr am Feuerwehrhaus im Silbertal, Höhe 875m. Zum Ort hinaus geht es aufwärts bis zum Almgasthof Fellimännle, km 4 auf einer Höhe von 1100 m. Dann geht man mit den Marathonläufern hinauf Richtung Wasserstubenalpe und wieder hinunter zum Teufelsbach Wasserfall und ins Ziel.

Karin benötigte für diese Strecke mit Stöcken eine Zeit von 2:52.34 h. Sie war 111. in der Gesamtwertung und Achte in der Altersklasse W55! Herzlichen Glückwunsch!

Da Karin im Vorjahr den 33km Trail durchgelaufen ist, fehlt jetzt nur noch der Marathonlauf in ihrer Sammlung. Auch hier gilt, “Alle guten Dinge sind Drei“!

Dass nach dem Rennen ausgiebig gefeiert und noch ein paar Tage im Montafon Urlaub gemacht wurde war selbstverständlich und obligatorisch. Wenn die Verletzung von Reinhold wieder ein marathonmäßiges Rennen ermöglicht, werden alle drei 2023 wieder antreten.  (bs)

Ergebnisse


LT-TRAININGSLAGER 2022

Nach den Ausfällen 2020 und 2021 konnte das gebuchte Trainingslager in der Sportschule in Steinbach nun doch noch stattfinden. Dabei durften die 8 teilnehmenden Personen, angefangen von der Witterung, der Unterkunft, sowie der Laufstrecken und der Verpflegung, erstklassige Bedingungen genießen. 

Gleich nach Ankunft wurde mit einem 4 stündigen Lauf gestartet. Reinhold Walter als Ortskundiger hatte die Strecken mit tollen Wanderwegen mit zahlreichen Ausblicken ausgesucht und uns an drei Verpflegungspunkten verwöhnt. Zurück im Quartier konnte sich im angeschlossenen Freibad ausgiebig erholt werden. An Tag zwei fuhren wir mit dem Bus nach Baden-Baden zu einer 6 stündigen Wanderung, die uns als Erstes durch den blühenden Rosengarten und danach über die Höhen bis zum Geroldsauer Wasserfall führte, nicht ohne kurz zuvor noch das leckere Mittagessen in der Waldgaststätte zu genießen.

Aufgrund der doch etwas zu warmen Witterung waren dann alle froh, gegen 4 Uhr wieder in der Innenstadt in den Bus  zur Rückfahrt einsteigen zu können. Der Schlusstag begann für drei der Teilnehmenden bereits kurz vor 6 Uhr, um  die kühlen Temperaturen für ein flotten Morgenlauf zu nutzen, ehe sich, nach dem Frühstück, das gesamte Team auf den Weg zum 2-stündigen Abschlusslauf auf den Weg machte.

Zurück beim Mittagessen in der Sportschule war man sich einig, in guter Gemeinschaft einmal mehr ein optimales Trainingslager verbracht zu haben. Ein besonderes Lob galt Reinhold Walter für die Planung und Betreuung  (mb)


ERLEBNISLAUF 2022

Ein kühler und wolkenloser Maimorgen sorgte bei den 12 Teilnehmern schon zu Beginn für eine gute Stimmung.

Man traf sich um 7.30 am Villinger Bahnhof, um per Bahn nach Löffingen zu fahren. Nach dem Startfoto am Löffinger  Stadttor um kurz vor halb Neun begann die außergewöhnliche Tour gen Unterkirnach.

Vorbei am Tierpark leicht steigend zum Krähenbach bis hin zum Brändbach wurde zeitweise die Bräunlinger Marathonstrecke tangiert. Ab Brändbach wurde ein arg mitgenommener Holzschleifweg kurzerhand als Abkürzung nach Oberbränd genutzt. Beim dortigen Forsthaus erwartete uns bereits unser Betreuer Markus Burkart. Gestärkt und gut im Zeitplan liegend wurde die Tour in Richtung Bubenbach-Hammereisenbach fortgesetzt. Doch plötzlich in Höhe Bubenbach-mitten im Wald- endete jeglicher Weg. Da es beim LT generell kein Umkehren gibt, ging es also in zunehmend abenteuerlichen morastigen Dickicht mit umgestürzten Bäumen und hoch aufragenden Wurzeltellern wegelos durch die Pampa. Jetzt war Meinrad in seinem Element und steuerte die Gruppe zielgerichtet im Zick-Zack-Kurs durch die Büsche. Mit zerzausten und mit Fichtennadeln verzierten Frisuren sowie einigen Kratzern-dennoch hoch belustigt- erreichte die Gruppe nach gefühlt 30 Minuten, wieder festen Boden unter den Füßen.

Im Laufschritt weiter ging es nun oberhalb Krumpenschloss runter in die unspektakuläre "Hammerschlucht" mit anschließend schönem Ausblick auf Hammereisenbach, wo bei Markus sich erneut gestärkt werden konnte. Nun galt es hoch zum  "Storben" auf 2 KM gut 250 HM zu überwinden. Oben, zum Glück gerade Pause machende Waldarbeiter, winkten uns freundlich durch den abgesperrten, aber arg lädierten Waldweg, so dass wir ohne Verzögerung den nächsten Verpflegungspunkt oberhalb Waldrast erreichen konnten. Spätestens beim Neuhäusle erkannten Einige nun heimisches Gefilde, so dass letzte Reserven noch mal zur Tempoverschärfung genutzt wurden. Trotz "Dschungeldurchquerung und  550 hm erreichte die fröhliche Gruppe kurz nach 13 Uhr das Ziel in UK, die reine Laufzeit betrug nur wenig über 4 Stunden.

Nach erfrischender Dusche im Aqualino, traf man sich zum gemütlichen Ausklang in den Schlossbergstuben. Alles in Allem ein Erlebnislauf, der seinem Namen vollauf gerecht wurde, nicht zuletzt Dank des idealen Wetters, der optimalen Verpflegung durch Markus, aber auch aufgrund des besonderen Streckenverlaufes.


44. HUNDSECK-BERGLAUF

Bei gut 24°+ befanden sich 1 Dame und 6 Herren des LT an der Startlinie in Bühlertal,

das Ziel befand sich nach 10 km und 800 hm am Gipfel des Mehliskopf.

Bei seinem Berglaufdebüt überraschte Patrick Hartmann mit Gesamtrang 5 (2. M40)

in der tollen Zeit von 52:25 min. Dahinter erwischte auch Michael Stäb einen guten Tag in dem er die Strecke in 1:00:27 h (2. M55) bewältigte, noch vor Dieter Förnbacher, der nach 1:05:01 h das Ziel erreichte. Mit diesen Ergebnissen wurde auch der Mannschafts-sieg errungen.

Sara Büchel, als einzige weibliche Teilnehmerin, benötigte 1:10:50 h und belohnte sich damit in der W35 mit dem 3. Platz. Lediglich 2 Minuten schneller lief dagegen Marc Philipp Göb, was ihm in der M30 Rang 5 einbrachte.

Deutlich dahinter blieben unsere Oldies Meinrad Beha (1:17:10 h) und Siggi Blum (1:21:57 h),

immerhin schafften sie es mit den Plätzen 2 und 3 noch aufs Podest der Ü70 (mb).

Ergebnisse


DM MARATHON HANNOVER

Im Rahmen des 30. HAJ Hannover Marathons wurden auch die Deutschen Meisterschaften im Marathon ausgetragen. Natürlich wurde die Veranstaltung unter Einhaltung der aktuellen Coronavorschriften durchgeführt.

Nach der aktuellen Ergebnisliste überquerten 2130 Teilnehmer die Ziellinie: 1670 Männer und 460 Frauen. Davon wurden 241 männliche und 65 weibliche Finisher für die DM gewertet. Darunter war auch unser M65-Team mit Albert-Eugen Vetter, Berthold Seelinger und Reinhold Walter. Als Begleitung und zur Unterstützung waren ihre Frauen Elfriede, Christa und Karin mit dabei.

Die Damen und Herren aus dem Schwarzwald waren schon am Freitag mit dem Zug angereist. Elfriede und Albert-Eugen kamen am Samstag per PKW aus ihrer neuen Wahlheimat Thüringen. Diesen nutzten die Schwarzwälder bereits zum Abholen der Startunterlagen, für einen Flohmarkt-Bummel sowie einen Abstecher in die City. Aber dann wurde es ernst. Am Sonntagmorgen, bei kühler Temperatur und Wind, der sich ab und zu bemerkbar machte, fiel pünktlich um 9:00 Uhr der Startschuss. Das Rennen um die Titelverteidigung der Mannschaft M60+ begann.

Für Albert-Eugen war der Start nur im Sinne der Mannschaft. Noch etwas lädiert vom letzten 50km-Rennen und ohne Ambition auf eine Einzelmedaille, begann er sehr verhalten, fast schon zaghaft. Als aber drei Konkurrenten aus der AK65 locker an ihm vorbeiliefen erwachte sein Ehrgeiz: “So einfach mach’ ich es euch auch nicht!“ Er lief jetzt das Tempo mit und dachte sich einen neuen Plan aus, setzte nun auf eigene Tempoverschärfungen und konnte dadurch zwei Konkurrenten abschütteln. Mit dem Dritten gab es bis ins Ziel einen Zweikampf und Albert-Eugen konnte sich auf den letzten Metern mit einem Vorsprung von drei Sekunden durchsetzen. So wurde er Fünfter in der Altersklasse M65 in 3:15:46h.

Berthold begann diesmal nicht mit einem Blitzstart. Er lief die ersten Kilometer ganz locker an und versuchte im weiteren Verlauf auch locker zu bleiben, so gut wie eben möglich. Als er bei Kilometer 15 vom 3:45h-Zugläufer überholt wurde war Schluss mit der Lockerheit. Lief mit dieser Gruppe mit, Kilometer für Kilometer, und wenn er bei der Verpflegung ein paar Meter verlor, macht er sie gleich wieder wett. So konnte er bis Kilometer 38 mithalten. Dann war aber der Akku leer und er musste die Gruppe ziehen lassen. Mit den letzten Tropfen kämpfte er sich über die Ziellinie und wurde damit Zwölfter der Altersklasse M65 in 3:50:39h.

Reinhold orientierte sich zuerst mal an Berthold und lief die ersten Kilometer locker mit. Dann merkte er, dass es nicht so rund lief wie eigentlich gewollt. Er musste Berthold schon früh ziehen lassen und versuchte dann immer wieder, mit verschiedenen Gruppen mitzulaufen. Hatte aber nicht die Kräfte, es lief einfach nicht so, wie er es sich vorgenommen hatte. Er verlor Minute um Minute auf die 4-Stunden-Marke, kämpfte aber Kilometer für Kilometer bis ins Ziel und wurde schließlich 14. in der Altersklasse M65 in 4:23:52h.

Im Zielbereich war es durch die kühle Witterung recht ungemütlich: Kurze Stärkung durch Essen und Trinken, dann ab zur Kleiderrückgabe, Umziehen und dann zur Siegerehrung. Dort trafen sich alle Beteiligten nach und nach. Die Siegerehrung fand wegen „Corona“ nicht wie in den Vorjahren im historischen Mosaiksaal im Rathaus der Landeshauptstadt statt, sondern im Außenbereich, auf der Rückseite des Gebäudes. Dass es in der Einzelwertung nichts zu ehren gab, war den Dreien schon im Vorfeld klar. Der Fokus stand allein bei der Mannschaftswertung.

Und dann war es amtlich: Keine Titelverteidigung. In diesem Jahr war das Team aus Tübingen einfach besser. Es bleibt der zweite Platz und damit die SILBERMEDAILLE!!!

Das Dreier-Team jubelte dennoch bei der Siegerehrung und auch der Fanclub, drei Frauen stark, war nicht zu überhören. Am Abend wurde die Medaille im Brauhaus Hannover bei gutem Essen und ein paar Bier ausgiebig gefeiert.

Zur Statistik sei gesagt, dass nach drei ersten Plätzen nun ein zweiter folgte.

Für die Chance einen kompletten Medaillensatz aus Gold, Silber und Bronze, zu besitzen, wollen die M65-Männer noch einmal antreten.

Am Montag ging’s für alle wieder Richtung Heimat. Elfriede und Albert-Eugen wieder per PKW. Die anderen Vier konnten leider nicht gemeinsam nach Hause fahren,

da Berthold aus Versehen einen anderen ICE gebucht hatte als Reinhold.

So fuhren die einen um zehn und die anderen um zwölf Uhr. Berthold versprach, bei der nächsten Deutschen Marathonmeisterschaft besser aufzupassen!!! (bs)

Ergebnisse


BADEN-WÜRTTEMBERGISCHE MEISTERSCHAFTEN CROSSLAUF

Zum Auftakt der Baden-Württembergischen Meisterschaften 2022 waren die Senioren M65 (Albert-Eugen Vetter, Berthold Seelinger und Reinhold Walter) beim Crosslauf in Weinstadt am Start. Berthold und Reinhold fuhren gemeinsam, Albert-Eugen kam direkt aus seiner neuen Wahlheimat Thüringen, um die Mannschaft zu vervollständigen.

Natürlich wurde die Veranstaltung unter Einhaltung der aktuellen Corona-Vorschriften durchgeführt. Bei einem Zick-Zack-Kurs auf trockenem Wiesengelände, mit mehreren kleinen Hügeln und einer anspruchsvollen Steigung, waren drei Runden à 1,1km zu laufen.

Berthold überraschte seine Kollegen mit einem Blitzstart und lief in den ersten Kurven mit der Spitzengruppe. Dann kam Albert-Eugen und stellte die alte Rangordnung wieder ein. Im weiteren Rennverlauf lief er ruhig und gleichmäßig bis ins Ziel, sicherte sich den 2. Platz in der M65 und wurde somit VIZE-Meister. Nach dem Rennen gab er zu, dass seine Tempoeigenschaft durch den 50km-Wettkampf “Rund um den Hardtsee“ am 26.02.22 in 4:08.04h (1.Platz M65) etwas gelitten hat.

Berthold musste natürlich dem hohen Anfangstempo Tribut zollen, sah wie sich die Spitzengruppe mehr und mehr entfernte, kämpfte und konnte so als erster Verfolger finishen. Das bedeutete den 4. Platz in der M65.

Reinhold begann wie immer verhalten, schaute sich das Treiben seiner Kollegen an, beschleunigte nach und nach, überholte den einen und anderen und lief im Ziel als 5. der M65 ein.

Als Überbrückung bis zur Siegerehrung liefen die drei bei milden Temperaturen und Sonnenschein noch ein paar Kilometer durch die angrenzenden Weinberge.

Nachdem Albert-Eugen die Silbermedaille erhalten hatte, wartete man gespannt auf das Mannschaftergebnis. Als dann der Stadionsprecher den LT Unterkirnach für den dritten Platz aufrief, klatschten sich die „Jungs“ ab und gingen mit großen Schritten zum Siegerpodest.

Nach der Siegerehrung unterhielt man sich noch über die nächsten Wettkämpfe. Albert-Eugen lief noch ein paar Kilometer, während Berthold und Reinhold die direkte Heimfahrt bevorzugten. (bs)

Ergebnisse