Aktuelles



Liebe Lauftreffmitglieder,

rückblickend auf ein ungewöhnliches Jahr ist es mir wichtig, euch allen für den guten Zusammenhalt- soweit dieser überhaupt möglich war- zu bedanken. Erstmalig seit Bestehen des LT konnten weder offizielle Vereinsveranstaltungen durchgeführt, noch konnte ein normaler Trainingsbetrieb stattfinden. Immerhin war es gestattet wenigstens zu zweit, zeitweise sich sogar mit bis zu 20 Personen zu treffen. Vereinsintern konnten wir so zwei Bergerlebnisläufe, den Lauf von UK zum Titisee sowie mehrere Radtouren gemeinsam genießen. Arbeitseinsätze hatten wir aufgrund umgestürzter Bäume auf der Finnenbahn, außerdem beteiligte sich der LT an der Aktion saubere Landschaft. Auch das Wettkampfgeschehen in und außerhalb unserer Region war zeitweise völlig lahmgelegt, lediglich Anfang des Jahres und im Spätherbst beteiligten sich einige unserer Athleten erfolgreich an Meisterschaften. Bekanntlich sorgt Ausdauersport wie Laufen, Walken, Wandern oder Radfahren für seelisches Wohlbefinden und stärkt darüber hinaus die Abwehrkräfte unseres Körpers. Wenn wir uns daneben noch ausgeglichen ernähren und entsprechend erholen, machen wir das Beste in der gegenwärtigen Lage, und auch sonst. So gut wie sicher werden wir alle, auch nach Corona, in Zukunft Abstriche von unserer komfortablen Lebensweise machen müssen, umso besser, wenn wir da einem wenig aufwändigen, aber gesundem Hobby frönen können. Mit 197 Mitgliedern zum Jahresende konnten wir uns in diesem Jahr bei 4 Austritten über 7 Neumitglieder freuen. Nach Rücksprache mit den Vorstandsmitgliedern werden wir bis Ende diesen Monats entscheiden, ob die für 14.01.2021 geplante JHV stattfinden soll - oder stattfinden darf, eine Absage erfolgt rechtzeitig. Den Umständen entsprechend wünsche ich eine besinnliche Weihnachtszeit sowie alles Gute, Gesundheit und Glück für 2021!

Meinrad Beha


EM SENIOREN NON STADIA MADEIRA

Ende Oktober 2020 fanden auf Madeira unter strengsten Corona-Vorkehrungen die Europameisterschaften der Senioren im Straßenlauf und daran anschließend eine Woche später die Berglauf- und Trail Meisterschaft statt.

Bei 5 Wettkämpfen innerhalb von 10 Tagen galt es mit den Kräften hauszuhalten. Schon bedingt durch die Topologie standen nicht die Zeiten, sondern der Kampf gegen die Kontrahenten im Vordergrund. Durch den Blockstart von maximal 2 Altersklassen hatte man von Anfang an immer den Überblick über das Renngeschehen. Die Strecke über die 10 Km am Donnerstag bot so alles, was man sich normalerweise nicht wünscht: Start nach 20:00 Uhr bei Dunkelheit, anspruchsvolle Steigungen, unterschiedliche Beläge und teilweise geringe Ausleuchtung. Konzentriertes laufen war angesagt, um nicht in eines der Löcher im Kopfsteinpflaster zu treten.

Vom Start weg bildete sich eine Dreiergruppe mit zwei Briten (Ron M70, Ian M65 und mir an dritter Position). Ian musste in der 2. Runde am Ende der Rampe abreißen lassen und verlor 20 Sekunden auf 4 km. Unruhig wurde es bei km 7,5, da Ron eine falsche Abzweigung wählen wollte und ich das Tempo rausnehmen und ihn zurückrufen musste. Der Abstand zu Ian war aber groß genug, so dass ich unbedrängt als 1. der M65 ins Ziel laufen konnte. Zum ersten Mal in meiner kurzen Karriere hörte ich die Nationalhymne. Das war schon bewegend. Mit dem Team errangen wir noch eine Silbermedaille.

Traditionell folgt am 2. Wettkampftag die Team-Crossstaffel (dieses Mal 3x2 km). Hier verstärkte ich das M50er Team. Als Belohnung gab es eine Bronzemedaille für das Team.

 

Am Sonntag um 16:00 Uhr stand dann bei bestem Kaiserwetter (sonnig, über 25 Grad, windig) der Halbmarathon auf einer anspruchsvollen Strecke an. Hinzu kam noch, dass sich die Veranstalter vertan hatten und die Strecke offiziell 560 Meter zu lang war.

Auch dieses Mal gab es wieder Blockstarts, so dass wir von Anfang an einen guten Überblick hatten. Ich ließ Ian die Pace machen und am 1. Wendepunkt nach 5 Km war von den anderen weit und breit nichts zu sehen. Hinterher stellte sich heraus, dass alle Südeuropäer mit den Bedingungen nicht klarkamen und über 20 Minuten länger als 2019 unterwegs waren. Ian absolvierte im Vorfeld ein 4wöchiges Trainingslager in Monte Gordo (Portugal), um sich an die Temperaturen zu gewöhnen.

Nach dem 2. Wendepunkt, als wir wieder hoch zum 1. Wendepunkt liefen, zog ich das Tempo leicht an (5s/km), um Ian unter Druck zu setzen. Bei km 10 lag er schon 15 Sekunden und bei km 15 1:45 Minuten zurück. Danach brach er komplett weg und verlor weitere 5 Minuten bis ins Ziel, obwohl die Strecke ab km 15 nur noch flach war.

Was für ein Tag: Schon wieder eine Goldmedaille und schon wieder die Hymne am Abend. Für das Team gab es eine Bronzemedaille.

 

Es folgten vier Tage der Ruhe, die mit leichten Läufen und Sightseeing gefüllt wurden.

Dann ein Berglauf über 8.5 km und 900 Höhenmeter.

Nach Tagen mit Regen, Sturm und Gewittern ging es kurz vor 15:00 Uhr los.

Der Aufstieg von Ribeira da Janela war hart. Es ging über viele, steile Treppenstufen, die rutschig und glatt waren. Es folgten harte Steigungen, die nur im Gehen zu bewältigen waren und zum Teil war man auf allen vieren unterwegs, um die Hindernisse zu erklimmen. Viele kleine Pfade mit Wurzeln, Steinen, Eukalyptusblätter, Match, Pfützen, Steinstufen und Weglose Abschnitte verlangten mir alles ab. Kurze Verschnaufpausen verschafften flache, grasbewachsene Wege oder Brandschneisen, bei denen Tempo gemacht werden konnte. Die Orientierung war nicht einfach und einige verliefen sich auch.

Ich hatte mit meinen 72 kg kaum Grip mit meinen Hoka One One und war im Ziel so frustriert, dass ich meine Schuhe erst einmal auszog und wegwarf. Schlussendlich wurde diese Quälerei nach 1:15:26 h mit Silber belohnt (3:26 min. hinter dem Sieger und 13:32 min vor dem Drittplatzierten). Im M65er Team gab es eine Silbermedaille obendrauf.

 

 

Der folgende Samstag war ein Ruhetag mit viel Genuss! Es gab Pizza, Eis und Süßigkeiten als Belohnung, um sich auf den Sonntag einzustimmen.

Bei strömendem Regen ging es am Morgen m 7:30 Uhr Ortszeit auf die Trail Strecke mit 31,5 km und 2.000 Höhenmetern. Auf 2,5 m mit 600 Höhenmetern ging es gleich zu Beginn den Hausberg hoch, wo ich mich am Ende des Feldes wiederfand. Was für eine Rampe über Madeira Treppen (halbrunde Treppenstufen aus Kieselsteinen geformt). Oben im Eukalyptuswald angekommen, hatte sich die Strecke durch den Niederschlag in einen schlammigen Bachlauf verwandelt. Auf dem glitschigen Abstieg riskierte ich alles und konnte dadurch zum Sieger des Berglaufes aufschließen und in der Folge auch leicht absetzen. Im anschließenden Anstieg über 300 Höhenmetern die Treppen hinauf nach Ribeira da Janela ging es am Startpunkt des Berglaufes vorbei über eine Rampe mit 1.000 Höhenmeter auf die Hochebene Paùl da Serra. Nach dem ersten Drittel dieser Rampe musste ich den Spanier ziehen lassen. Gegen die 60 kg des Spaniers und seine Stöcke hatte ich keine Chance bei der Kletterei. Hoffnung gab mir zu diesem Zeitpunkt aber der Umstand, dass der Spanier schlecht bergab laufen konnte. Leider verlief ich mich zu Beginn des Rückweges, da ein Streckenposten gerade mit etwas anderem beschäftigt war (200 zusätzliche Meter). Auf dem Rückweg liefen wir die Berglaufstrecke vom Freitag in umgekehrter Richtung. Das machte die Sache nicht einfacher. Nach fünf kapitalen Stürzen/Rutschpartien schaltete ich auf Vernunft um, gab die Verfolgung des Spaniers auf und konzentrierte mich nur noch darauf, unverletzt wieder unten anzukommen. Bei km 29 habe ich mich so stark auf die glatten Treppenstufen konzentriert, so dass ich wie einige andere eine Abzweigung verpasste und nochmal 500 m zusätzlich lief. Am Ende gab es mit einem Rückstand von 3:58 Minuten und über 1:37 h vor dem Drittplatzierten Silber. Das war das härteste was ich bisher gemacht habe und ich habe nicht Gold verloren, sondern Silber gewonnen (der Spanier war an den Anstiegen einfach ganz klar besser!) und Spaß am Trail laufen gefunden!

Als Belohnung gab es auch noch Gold im Team und die Hymne obendrauf.

 

Nach der Einstellung der Meisterschaften nach dem 7. März 2020 und meiner Mittelohroperation mit einer über 7-wöchigen Laufpause mit totalem Leistungsabfall und sehr mühsamen Wiederbeginn war dies ein schöner Abschluss für das Jahr 2020, wenngleich die drei kompletten Medaillensätze mir am Ende doch etwas zu viel waren.


Liebe LT-Mitglieder,

aufgrund neuer Verordnungen wird ab Montag, 02.11. das vom Verein

organisierte Lauftraining komplett bis auf weiteres eingestellt.

Dies betrifft sowohl Nordic-Walking, als auch das Schülertraining.

Ebenso wird der für Ende November geplante Mondscheinlauf nicht stattfinden.

 

Einzeln, oder zu zweit, sowie bis zu 10 Personen aus zwei Familien, dürfen

aber weiterhin die Abwehrkräfte gestärkt oder erhalten werden.


LT-ERLEBNISLAUF 2020

Zum 6. Mal seit dem Jahre 2000 starteten 20 unserer Mitglieder am 10.10.20 beim Klassiker von Unterkirnach zum Titisee. Über 5 Berge und durch 4 Täler , durch tiefste Wälder wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen, führte die anspruchsvolle Strecke mit 35 km und knapp 1200 Höhenmetern zum Ziel im Hochschwarzwald.

Dass dabei niemand von Hunger oder Durst geplagt wurde, dafür sorgte Marco Weißer mit seiner Freundin an 5 Stationen für optimale Verpflegung, hier fanden auch die leckeren Kuchen von Sara und Marina reißenden Absatz. Nach knapp 5 Stunden reiner Laufzeit und wider Erwarten sogar ohne Regen,

erreichte die dynamische Truppe hocherfreut den Titisee.

Bevor am Nachmittag die Rückreise mit dem Zug angetreten wurde, genossen wir traditionell noch eine Einkehr im Bergsee-Restaurant Titisee.


ENDLICH MAL WIEDER EIN WETTKAMPF!

Am Samstag den 03.10 fanden in Zell am Harmersbach die BaWü Meisterschaften im Traillauf 21km / 10,5 km statt. Bei schweren äußeren Bedingungen, starker Regen und sehr aufgeweichte Strecke, nahmen eine Frau und dreizehn Herren des LT Unter-kirnach die sehr schwere Stecke in Angriff.

Sahra Büchel kam als einzige teilnehmende Frau des LT mit 2:07:22 und Platz 6 der Frauenklasse ins Ziel, sehr starke Leistung auf dieser harten 21 km Strecke.

Schnellster der Langstrecke 21 km war Felix Davidsen, er wurde 2. in seiner Altersklasse U23 in sehr guten 1:32:52, und damit gewann er die Silbermedaille, und mit sehr wenig Rückstand kam dann Patrick Hartmann in 1:33:29 als 4. der M40 ins Ziel. Dieter Förnbacher war dann der nächste in 1:40:02 und dem 7. Platz der M50. Ihm fehlten leider 12 Sekunden auf die erhoffte Medaille. Sehr stark zeigte sich auch René Strunk mit 1:42:04 und Platz 9 in der M45. Jürgen Hug lief in 1:49:34 auf Platz 19 in der M50. Nun kam der sehr starke Eugen Vetter mit 1:50:06 ins Ziel und holte sich die Goldmedaille in der M65 und somit den Titel im Bawü Trailrun 21 in seiner Klasse. Die Zeit war fantastisch. Michael Stäb war der nächste: In 1:55:18 erreichte er den 6. Platz in der M55. Berthold Seelinger kam in 1:59:02 als 10. der M60 ins Ziel. Knapp dahinter dann Rainer Fodor mit 1:59:05 auf Platz 28 der M50. Hier verhinderte die Schuhauswahl eine bessere Zeit. Marc Philip Göb wurde 23. in der M-Klasse in 2:00:09. Reinhold Walter erreichte das Ziel in 2:04:14 und damit Platz 12 der M60. Alexander Irion kam mit 2:07:38 auf Platz 14 in der Klasse M45.

Auf der kürzeren Strecke 10,5 km lief Siegfried Blum in der sehr guten Zeit von 1:08:55 auf den 2. Platz der M70 und gewann die Silbermedaille.

Die Mannschaft der M60/65 mit Eugen Vetter, Berthold Seelinger und Reinhold Walter erreichte Platz 2 in der Teamwertung M60/65 und gewannen die Silbermedaille.

Alles in allem ein sehr guter Wettkampf bei schweren Bedingungen. Mit der Ausbeute an Medaillen können wir zufrieden sein: 1 mal Gold und 5 mal Silber. Wir hoffen alle, dass es in nächster Zeit wieder mehr Wettkämpfe geben wird. df

Ergebnisse


VEREINS-BERGLAUF NR. 2

Mit 14 Teilnehmern erfreute sich auch unsere zweite Veranstaltung starker Nachfrage. Die Bergauf-Strecke mit 5,5 km bei 500 HM wurde in Niederwasser gestartet und endete  beim Gasthaus "Schöne Aussicht". Wenn auch das Wettkampfdenken nicht im Vordergrund stand, so wurde doch um jede Platzierung hart gefightet. In knapp über 30 Minuten erreichte Patrik vor Dieter und Rene das Ziel, gefolgt von Alex, Rainer, Marc Philipp, Meinrad, Eva (39 Min. und erste Frau), Reinhold, Eugen, Angelika, Siggi, Berthold und Marina.

Der Rückweg führte weniger steil über abwechslungsreiche Wald-und Wanderwege auf knapp 10 km wieder zurück nach Niederwasser.

Vielen Dank unseren Betreuern Michael und Petra, die mit ihrer Verpflegung keine Wünsche offen ließen, wer wollte konnte das Gipfelziel gar mit einem Glas Sekt genießen.

Danke auch an Siggi Blum, der uns am Schluss mit einem Korb leckerer Äpfel aus eigenem Garten überraschte.


VEREINS-BERGLAUF-ERLEBNIS

Die Idee einer  Berglauf-Vereinsmeisterschaft in Kombination mit einem Erlebnislauf zu verbinden, setzten 9 Männer und 5 Damen in die Tat um. Aufgrund leichter Verständigungsschwierigkeiten und der Ortsunkenntnis einiger Teilnehmer verschob sich der Start um 15 Minuten.., dieser erfolgte somit um 9.45 Uhr südlich der B33 beim Brettlager der Sägerei Finkbeiner. Die 4,5 km mit gut 400 HM bewältigte dabei in 24 min. Patrik vor Dieter und Josef am schnellsten, bei den Damen erwies sich Eva (31 min.) vor Sara und Steffi als Tagesbeste, nach 37 min. waren alle Gestarteten im Ziel.

Mit toller Aussicht über Schonach erwartete uns dort unsere Betreuerin Claudi mit allem was das Herz begehren kann, mit saftigen Bio-Kirschen, Melonenschnitten, Brezeln und diversen Getränken versorgt, wären wohl alle am liebsten oben geblieben. Wer nun glaubte, die Bergabstrecke wäre papperlapapp wurde bald eines Besseren belehrt: steile Trails mit Wurzeln und Geröll verlangten höchste Aufmerksamkeit. Zur Entschädigung gab es aber auch bequemere Wege und Stellen mit schöner Aussicht auf Triberg sowie die schöne Schwarzwaldlandschaft. Alles in allem war es ein gelungenes Gemeinschaftserlebnis bei schönstem Wetter und wie immer in toller kameradschaftlicher Atmosphäre, das nach Wiederholung verlangt.


LIEBE LT-MITGLIEDER

um Entzugserscheinungen im Wettkampf- bereich entgegenzutreten reifte im Verein die Idee einen internen Berglauf zu veranstalten.

Geplant ist folgendes:

SO, 12.07. gemeinsame Abfahrt in UK, Apotheke um 8.30 Uhr

gemeinsame Abfahrt in St.Georgen, Klosterweiher um 8.45 Uhr

Treffpunkt unterhalb Gremmelsbach, vor Sägerei Finkbeiner 9.10 Uhr.

Infos und warm-up bis Start um 9.30 Uhr, der Start erfolgt unmittelbar an der B33, das Ziel erreichen wir nach 4,5 km (450 HM) nähe Kroneck in Schonach, ein Verlaufen ist nahezu unmöglich. Danach gemeinsames Zurücktraben auf Waldwegen. Die Bergauf-und Bergab-Strecke führt durch Schwarzwald-pur und ist auch von Wanderern gut zu bewältigen. Also keine Angst vor dem inneren Schweinehund.



Aufgrund der aktuellen Situation wir hiermit
der WEIHERMOOSLAUF + SCHÜLERLAUF 2020 abgesagt.

DM CROSSLAUF SINDELFINGEN

Unser bewährtes Cross-Team war auch bei den Deutschen am Start.

Treffpunkt war diesmal der P+R Parkplatz bei Rottweil an der A81 Richtung Stuttgart. In Sindelfingen zeigte sich der Wettergott noch nicht von seiner guten Seite, kein blauer Himmel, nur dunkle Wolken. Aber auch kein Regen, wie auf der A81. Vom Parkplatz zu einem Schwimmbad-Gelände gehend wurde schon diskutiert  in welchem Zustand dieser Austragungsort wohl ist, als man dann am Eingang mit dem aktuellsten Thema dieser Wochen konfrontiert wurde. Das “Coronavirus“! Alle Personen, die auf das Gelände wollten, mussten auf einer Karte, Name und Telefonnummer angeben. 

Nach dem Abholen und Verteilen der Startnummern war die Besichtigung der Strecke an der Reihe. Und nach ein paar Metern hatte man schon nasse Füße. Auf einem Wiesengelände, in den Kurven schon knöcheltiefer Matsch, zwei kleine Hügel und kurze ebene Abschnitte, hatte der Veranstalter eine anspruchsvolle Strecke zusammengestellt.

Nach dem gemeinsamen Einlaufen und Testen des Schuhwerks ertönte für alle fünf pünktlich um 10:15 Uhr der Start über 5 Runden zur Streckenlänge von 5,5 km. Da in diesem Lauf 13 Altersklassen am Start standen, war es auch mit 134 Teilnehmern das größte Feld der Meisterschaft.

Nach dem Start, in der “ersten Runde“, ging es gleich richtig zur Sache. Schulter an Schulter, Ellenbogen raus und aufpassen, dass man in keinen Sturz verwickelt wird. In der “zweiten Runde“ hatte sich das Feld schon etwas gelichtet und man suchte jetzt die Ideallinie. Zuerst ganz links außen. Wer nicht zufrieden war, wechselte in der “dritten Runde“ die Seite. In der Hoffnung auf mehr Grip lief man jetzt ganz rechts außen.

In der “vierten Runde“ hatte man nur noch die Option einfach mitten durch, aber da musste man schon aufpassen. Der knöcheltiefe Matsch zog ganz schön an den Schuhen. Dabei schielte man etwas nach der Konkurrenz. Das Feld war aber weit auseinander gezogen und es war nichts auszumachen. So musste man sich auf den Platzsprecher verlassen. Ein zarter Glockenton läutete die “letzte und fünfte Runde“ ein. Noch einmal auf den kurzen Geraden Tempo machen, Augen zu und voll durch den Matsch, mit kräftigen Schritten die Steigungen hoch und dann zum Endspurt ansetzen und ab durchs Ziel.

Da die Siegerehrung schon 30 Minuten nach Zielschluss angesetzt war, wurde das Auslaufen verschoben und dafür war Schuhe putzen angesagt.

Eine Rudelbildung beim Eingangsbereich war das Zeichen: Die Ergebnisliste ist ausgehängt! Was unser Team sah, war für eine Deutsche Crosslauf-Meisterschaft nicht schlecht.

Allen voran, unsere Elfriede, die trotz kleinen Wehwehchen ein tolles Rennen zeigte. Sie wurde Deutsche VIZE-MEISTERIN, in der AK W65. Albert-Eugen wurde für das Tempo hochhalten  in der Verfolgergruppe mit dem dritten Platz und der “BRONZEMEDAILLE“ in der AK M65 belohnt.

Siggi verpasste als undankbarer vierter, in der AK M70, nur knapp das Siegerpodest. Berthold und Reinhold erreichten gute Mittelfeldplätze in der AK M60.

Als Mannschaft liefen Albert-Eugen, Berthold und Reinhold auf einen siebten Platz.

Bei der Siegerehrung waren matschigen Schuhe, dreckige Füße und schmutzige Kleidung kein Thema mehr. Unsere Medaillengewinner strahlten und genossen den Applaus der Zuschauer.

Auch wir sagen: “HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH“!

Danach ging's zum gemeinsamen Auslaufen und Albert-Eugen gab im Anschluss eine Runde “Kaffee und Kuchen“ aus. Als Zuschauer waren wir noch beim Rennen der WU20 an der Strecke. Vom Rasen war fast nichts mehr zu sehen. Aber die Mädels kämpften tapfer.

Auf der Rückfahrt wurden noch über den Crosslauf und das Coronavirus diskutiert. In der Hoffnung „CLEAN“ zu sein, trennte man sich beim P+R Parkplatz. Die einen in den rauen Schwarzwald, die anderen in die sonnenverwöhnte Ortenau.

Ergebnisse


Neu: Anfängergruppe für alle die langsam, entspannt und schmerzfrei mit dem laufen beginnen möchten

Treffpunkt: Am Wald (am Spielplatz bei den Zeltdachhäusern)


BADEN-WÜRTTEMBERGISCHE MEISTERSCHAFTEN CROSSLAUF

Treffpunkt zu den Baden-Württembergischen Crosslauf-Meisterschaften in Weinstadt war der P+M Parkplatz bei Horb a.N. an der A81, Richtung Stuttgart. Reinhold und Berthold kamen von St.Georgen über Mönchweiler, Siggi, Elfriede und Albert-Eugen von Gutach über Zell am Harmersbach um dann gemeinsam weiter zu fahren. In Weinstadt zeigte sich der Wettergott von seiner guten Seite, blauer Himmel mit ein paar Wolken und Sonne. Nur dem Wind merkte man an das im Kalender noch Februar steht. Nach dem Abholen und Verteilen der Startnummern war die Besichtigung der Strecke an der Reihe. Und das war nicht ganz so einfach. Man musste über die Streckenbänder steigen da die Wettbewerbe schon liefen. Auf einem Wiesengelände mit Stoppelacker, in den Kurven noch knöcheltiefer Matsch, drei kleine Hügel und ein paar Strohballen auf den kurzen ebenen Abschnitten, hatte der Veranstalter eine anspruchsvolle Strecke zusammengestellt.

Nach dem Einlaufen und Testen des Schuhwerks ertönte für alle fünf pünktlich um 12:50 Uhr der Start über 3 km. Das waren ca. 600 m über den Stoppelacker und dann 2 Runden a 1,2km.

Albert-Eugen lief taktisch ruhig an, ließ sich vom Tempo der jüngeren M60 nicht beeindrucken, verließ sich auf seine Schnelligkeit und hoffte dass seine Konkurrenten in der M65 nicht folgen konnten. Berthold lief zuerst im Windschatten von Albert-Eugen, musste dann aber dem Anfangstempo Tribut zollen, sah in den Kurven die Konkurrenz aus den eigenen Reihen, kämpfte und konnte den knappen Vorsprung bis ins Ziel retten. Elfriede zeigte erneut ein gutes Rennen, orientierte sich gleich an der jüngeren Konkurrenz, war sicher in den Kurven und ging leichtfüßig über die Strohballen, sie hatte Berthold im Visier und im Ziel fehlte nicht viel. Reinhold begann etwas verhalten in seinen neuen grünen Spikes, fühlte sich dann immer besser, verkürzte den Vorsprung auf seine Vereinskollegen und war im Ziel nur wenige Sekunden dahinter. Als Belohnung gab es die Farbänderung der Spikes zu einem tiefen Braun. Siggi, erstmalig in der M70, lief vom Start weg bis ins Ziel sehr gleichmäßig. Er nahm das Rennen als gutes Training für die nächsten Aufgaben. 

Nach einer kurzen Verschnaufpause im Ziel, beschlossen die Kämpfer anstelle einer Dusche, lieber ein 30-minütiges Auslaufen dranzuhängen.

So war man kurz vor der Siegerehrung in der Sporthalle, sofort ging es Richtung Ergebnisliste und mit dieser war man sehr zufrieden. Elfriede Ganter & Albert-Eugen Vetter holten sich die Meistertitel in ihren Altersklassen. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!

Berthold und Reinhold belegten in der M60 die Plätze 9 und 11. Siegfried Blum erreichte in seiner Altersklasse den vierten Platz. Als Mannschaft liefen Albert-Eugen, Berthold und Reinhold auf einen tollen 2ten Platz und wurden VIZE-Meister.

Einen besonderen HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH gibt es noch für Elfriede Ganter & Albert-Eugen Vetter. Für beide war es nach 2019 & 2018 der dritte Sieg in Folge und damit das begehrte sportliche „Triple“ bei den Baden-Württembergischen Crosslauf-Meisterschaften!

Nach den Siegerehrungen gab es dann Kaffee & Kuchen, Albert-Eugen trank zur Feier des Tages sogar ein Bier. “Alkoholfrei“…

Dann ging‘s zurück, mit einem Blick auf die Großbaustelle, Stuttgart 21, nach Horb a.N. zum P+M Parkplatz. Bevor man sich trennte, galt das Augenmerk dem nächsten Crosslauf. Die Deutsche Meisterschaft in Sindelfingen. Wo man wieder geschlossen antreten will.

Ergebnisse


JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2020

Mit einer rundum stimmigen Jahres-hauptversammlung startete der Lauftreff am 16.01.2020 erfolgreich ins neue Kalenderjahr. 38 Mitglieder hielten sich den Abend – wenngleich werktags – frei, um der Sitzung beizuwohnen.

In vertrauter Manier begrüßte Meinrad die Anwesenden und richtete den Dank sogleich an Herrn Bürgermeister Braun sowie die anwesende Presse, die sich für unseren Vereinsabend Zeit genommen hatten.

Große Leistungen gilt es zu würdigen – und so stand der Abend ganz im Zeichen von Ehrungen und Würdigungen jahrzehntelanger Vereinstreue zahlreicher Mitglieder. Der Lauftreff UK hatte im vergangenen Jahr mit zahlreichen Aktionen auch für öffentliche Aufmerksamkeit gesorgt: Finnbahn-Pflege, Teilnahme bei der sauberen Landschaft, Weihermooslauf, Ackerloch-Wettkampf sind nur eine Auswahl von Aktionen, die nicht nur den läuferisch-aktiven Bürgern von UK und Umgebung zugutekamen. Die Vereinsarbeit lebt – und in der Tat darf sich der Lauftreff als wichtiges Aushängeschild der Gemeinde bezeichnen lassen.

Angi bedankte sich als zweite Vereinsvorsitzende für Meinrads großartige Leistungen, die nicht zuletzt für den starken Zusammenhalt innerhalb des Vereins sowie für sämtliche reibungslose Veranstaltungsabläufe sorgen.

Sie berichtete auch vom Münchner WOMEN‘S Run, der erneut ein voller Erfolg war. Zum Leidwesen der Ladies hatte sich jedoch auch im Jahr 2019 kein einziges männliches Vereinsmitglied dazu breitschlagen lassen, die Gruppe wenn schon nicht als liquider Scheckkartengarant, dann doch wenigstens als durchtrainierter Taschenträger zu begleiten. Anwärter sind für den Herbst 2020 aufs herzlichste Willkommen!

Als amtierende Schriftführerin berichtete Heike über zwei Vorstandssitzungen im März und Oktober.

Birgit Kodet berichtete stellvertretend für die Nordic-Walking-Gruppe über diverse Veranstaltungen, wie z.B. den Ausflug an den Kaiserstuhl, den Kuchenverkauf beim Weihermooslauf und den Teeausschank beim Ackerlochcross. Seit Jahren ist die Nordic-Walking Abteilung ein wertvoller Teil des Vereins, umso mehr bedauert es Birgit, dass die Gruppe der aktiven Walker/Innen im Moment sehr klein ist.

Die Highlights des Jahres hatte Dorothea Meisner bereits im Vorfeld in kurzweiliger und gekonnt poetischer Manier verfasst. Vorgetragen wurde das Jahr in Poesie von Heike, da Doro selbst am Abend leider nicht anwesend sein konnte.

Die finanzielle Situation des Vereins wurde kurz und prägnant von Dieter vorgetragen. Der Kassenstand sieht rosig aus und so konnte die Entlastung der Vorstandschaft von Herrn Bürgermeister Braun vorgenommen und einstimmig beschlossen werden. Es folgten die einstimmige Wiederwahl der Zweiten Vorsitzenden Angi sowie von Schriftführerin Heike für die nächsten zwei Jahre.

Nun folgten die Ehrungen für die langjährige Mitgliedschaft im Verein;

40 Jahre dabei sind Josef Duffner, Siegfried Dold und Meinrad Beha. Für 30 Jahre wurde Josef Stockburger geehrt und 20 Jahre dabei sind Christa Seelinger und Walter Blessing. Alle Jubilare wurden mit einer Lauftreff-Tasse und einer Urkunde beschenkt.

Erfolg ist nicht alles und doch gilt es persönliche sportliche Leistungen gebührend zu würdigen und gar mancher aus den Reihen der UKler durfte sich im vergangenen Jahr wohlverdient auf die Schulter klopfen lassen.

Für herausragende Erfolge wurden Hanna, Eva, Sara, Berthold, Reinhold, Lutz, Felix, Dieter, Michael, Jürgen und Meinrad sowie Elfriede und Eugen geehrt. Elfriede und Eugen machten insbesondere mit internationalen Siegen (u.a. WM, EM, Dt. Meisterschaft, BaWü-Cross) auf sich aufmerksam.

Allen Läuferinnen und Läufern die im zurückliegenden Jahr gekämpft, geschwitzt und gelitten haben, ganz herzlichen Glückwunsch sowie den Aufruf, sich auch im neuen Jahr immer wieder aufs Neue für diesen tollen Sport begeistern und motivieren zu können.

Und Podest ist nicht alles! Manchmal ist dabei sein alles oder das Erreichen eines persönlich gesteckten Ziels mehr wert, als der Händedruck auf der Bühne.

In diesem Sinne allen ein gesundes Jahr 2020.


Trossingen Sa.11.01.2020 / 43.Crosslauf-Serie Zollern-Schwarzwald

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