Aktuelles


SCHÜLER-CROSS-VEREINSMEISTERSCHAFT

Nach gut zwei Jahren Veranstaltungsab- stinenz, war es an der Zeit, wenigstens für den Vereinsnachwuchs einen Wettbewerb zu organisieren.

Gesagt getan; idealerweise bot sich an, auf der Ackerloch-Original-Crosslaufstrecke ein Rennen durchzuführen. Um in Übung zu bleiben, wurde das Angebot von Alex und Manuel, Auswertung und Zeitnahme professionell vorzunehmen, gerne angenommen.

Schließlich erreichten uns erfreuliche 15 Anmeldungen von Kindern zwischen zwei und 14 Jahren, welche dann bei idealem Wetter auch alle am Start waren.

Im ersten Wettbewerb (U12) über 750m war Samuel Dellemann in hervorragenden 3:03 min Schnellster vor Nicolas Douda Leka und Niklas Melzer, in 3:50 min siegte bei den Mädchen Arodo Beha vor Mila Kuhnt und Lotta Dellemann. Als jüngster Teilnehmer meisterte der zweijährige Luca Schneider die Strecke in 11:25 Minuten.

Auf der 1500 m-Strecke lief Silas Strunk ein einsames Rennen das er in guten 6.20 min überlegen vor Dilan Douda Leka und Guiseppe Garofalo abschloss. Bei den Mädchen holte sich Anna Brand in 7:57 min den Tagessieg.

Zumeist freudige Gesichter gab es bei der direkt nach Zieleinlauf erfolgten Siegerehrung, wo sämtliche Teilnehmer mit Sachpreisen, die Gesamtsieger sogar mit Pokalen bedacht wurden.

Dank der flotten Auswertung konnten die Kinder sogar unmittelbar danach ihre Urkunden in Empfang nehmen.

Danke an alle, die für eine erfolgreiche Veranstaltung sorgten, allen voran dem Auswertungsbüro mit Alex, Sara und Manuel, sowie an Rolf Weisser für die vielseitige Unterstützung. (mb)  Ergebnisse


MONDSCHEINLAUF 2021

Das Kirnachtal in Nebelsuppe

verließ die kleine Läufergruppe,

nach kurzer Zeit bergauf

löst sich der Nebel auf.

Der Wald war grün, die Luft ganz klar

der Mond jedoch noch unsichtbar

doch plötzlich da, in Waldeslichtung

passiert die tolle Sichtung:

der Mond halb gelb halb rot

ein zauberhaftes Bild uns bot,

dann alsbald, verließen wir den Wald.

Die Nebelschwaden drunt im Tal

verdeckten all Geschehen

nur Mond und Stern und wir

warn jetzt noch zu sehen.

 

Mit sechs Damen und sechs Herren war die Teilnahme erfreulich gut. Auf einer Strecke von 15 km über die Höhen rund um Oberkirnach konnte die Abendstimmung bei herrlichem Mondschein nebelfrei genossen werden. Nach gut zwei Stunden erreichte die Schar wieder die Nebelzone am Ausgangspunkt in Unterkirnach. Gut tat jetzt die Duschmöglichkeit im Hallenbad Aqualino, bevor zum Abschluss in den Schlossbergstuben verlorener Schweiß nachgetankt und Kohlehydrate genussvoll ersetzt werden konnten.

Alles in allem ein gelungenes Event, nicht zuletzt dank idealen Wetters.


BAWÜ WALDLAUF 2021

Bei den Meisterschaften in Nöttingen, Nähe Pforzheim war unser Ü60-Team mit

4 Mann im Einsatz. Auf der buckeligen 5 km-Strecke war Lutz Kuhardt (M60) als Achter 22:23 min. unterwegs, leider verletzte er sich im Startgetümmel an der Oberschenkel-Muskulatur und musste beim Tempo deutlich zurückstecken.

Dahinter lieferten sich in der M65 Berthold Seelinger und Reinhold Walter ein heißes Duell. Nach wechselnden Führungen konnte sich letztlich Berthold noch klar in 23:04 mit 13 sec. Vorsprung durchsetzen. Zur großen Überraschung wurden die Plätze drei und vier belegt. Nach kurzer Rechnerei freute man sich zudem über die Bronzemedaille in der Teamwertung.

Am Start war auch Oldie Meinrad Beha, ihm machten einmal mehr Ischiasprobleme zu schaffen,

und mußte sich als 10. (M65) mit der Zeit von 26:17 Min. begnügen.

Super lief es hingegen für unsere frühere Aktive Elfriede Ganter; sie lief die 3 KM-Strecke in 

tollen 13:44 und belegte damit souverän Platz eins in der W65.  (mb)

Ergebnisse


DM 50 KM ULTRALAUF BOTTROP

Zum Abschluss meines ersten Ultralaufjahres führte mich mein Weg über die Stationen

- Deutsche Meisterschaft 24 Stunden in Bad Blumau (Österreich), 1. Platz M65

- Deutsche Meisterschaft im Ultra Trail in Suhl, 2. Platz M65

- Europäische Ultra Trail Meisterschaft in Valtramontina (Italien), 3. Platz im Einzel M65, 2. Platz Mannschaft M35

zum Abschluss des Ultralaufjahres zu meinem ersten Start bei einer Deutschen 50 km Meisterschaft. In den vergangenen Jahren konnte ich nie an dieser Meisterschaft teilnehmen, da der Mannschaftserfolg im Marathon immer den Vorrang hatte.

Start und Ziel war die Ende 2018 geschlossene Grube Prosper-Haniel in Bottrop. Leider konnten die legendären Weiß- und Schwarzkauen (Wasch-/Umkleideräume) der Bergleute nicht mehr benutzt werden, die diese im Zuge des Rückbaus abgerissen wurden. Auch musste Start und Ziel vor die Schranke des Geländes verlegt werden, da derzeit die Bergwerksschächte verfüllt werden und daher aus Sicherheitsgründen das Bergwerksgelände nicht betreten werden durfte.

Die Laufstrecke führte vom Bergwerk Prosper-Haniel rund um die Schöttelhalde (6,8 km) durch den Wald um den Pfingst- und Heidesee, die einen ähnlichen Charakter wie die Seen im Taubergießengebiet am Rhein haben.

Das Streckenprofil ist leicht wellig und diese Wellen spürt man auch. Es ist eine 25 Km Runde, die zweimal durchlaufen werden musste. Der Untergrund war sehr unterschiedlich. Mal ein Stück Asphalt, dann die üblichen Waldwege und Abschnitte mit Parkwegcharakter.

Über Nacht hatte es stark geregnet, was sich nicht gut auf die Strecke ausgewirkt hat. Streckenweise war es sehr rutschig und durch das viele Herbstlaub wusste man nie genau, wohin man gerade tritt.

Schon nach 10 km war mir klar, dass ich „verwachst“ hatte. Anstelle auf die veränderten Bedingungen zu reagieren, blieb ich bei meiner Schuhwahl vom Vortag. Diese schnellen Straßenlaufschuhe haben kaum Profil und ich hatte daher Probleme mit dem rutschigen Untergrund. Der für diese Schuhe notwendige Laufstil passte über weite Bereiche nicht zum Streckenuntergrund und führte in der Folge zu Problemen in der Oberschenkelmuskulatur.

Die Konkurrenz legte von Anfang an mit 4:32 – 4:40 ein für diese Bedingungen hohes Tempo vor. Zusammen mit der späteren Gesamtdritten bei den Frauen liefen wir bis km 35 zusammen meist in einer Vierergruppe. Bei der engen 180 Grad Wende um km 33 merkte ich, dass meine Oberschenkelmuskulatur immer „unlustiger“ wurde. Als ich dann auch noch ungewohnterweise meine dritte Pinkelpause einlegen musste, verlor ich abermals den Kontakt zu den anderen.

Ok, ein zweiter Platz ist ja auch gut, schwirrte es durch den Kopf. Auf der anderen Seite vor der Marathonstrecke schon rausnehmen war nicht so mein Ding. Die Lücke nach vorne war zu diesem Zeitpunkt geschätzte 120 Meter. Ab km 40 bemerkte ich dann, dass mir die Konkurrenz wieder „entgegenkam“. Nun kam es darauf an, dranzubleiben und tatsächlich konnte ich die Lücke bei km 46/47 wieder schließen. Anstatt abzuwarten und auf einen Endspurt zu setzen, ging ich volles Risiko und legte noch einmal alles rein. Erst als ich 500 m vor dem Ziel die Musik hörte, traute ich mir einen Blick nach hinten zu und nahm war, dass das nicht für möglich Gehaltene gelang.  Diesen Moment kann ich nicht in Worte fassen.

Des einen Glück des anderen Leid. Nach 50 km mit 31 Sekunden Abstand zweiter zu werden war für Matthias schon hart. Es wird einige Zeit dauern, um diese Eindrücke zu verarbeiten. (aev)

Ergebnisse

 

Durchgangszeiten:

1:36:30            Halbmarathon  ( 4:34) 

1:53:25            25 Km ( 4:32)

3:16:30            Marathon  ( 4:39)

2:00:46            25 Km  ( 4:49)

3:54:11           Endzeit ( 4:41) 


SCHWARZWALDMARATHON 2021

Bei wettermäßig besten Voraussetzungen war die Veranstaltung trotz pandemischer Einschränkungen mit dadurch in etwa halbierten Teilnehmerzahlen insgesamt erfolgreich. Vor allem was die Leistungen und Ergebnisse unserer Athletinnen und Athleten anbelangte, konnten sich der LT Uk hervorragend in Szene setzen. In für ihn Bestzeit von 3:05:33 und Rang 4 der M40 konnte Rene Strunk glänzen, während Josef Beha nach jahrelanger Pause in 3:32 und mit Rang 10 ebenfalls zufrieden wirkte. Nach 4:17 Std traf Hendrik Ewert im Ziel ein und belegte damit in M65 den 4. Platz.

Auf Anhieb beim 1. Start über die 42 km schaffte Marina Spirito nach 4:37 h den Sprung aufs Siegertreppchen in der W60, kurz dahinter belegte Angie Burkart nach 4:40 h den beachtlichen dritten Rang in der W55. Unsere frühere Aktive, Katrin Köngeter, jetzt für Tübingen startend, war als Gesamtzweite aller Damen um 16 sec. schneller als Rene und wurde 1. der WHK.

Mit tollen Ergebnissen glänzten auch unsere Teilnehmer über die 21 km  Distanz. Hier holten sich Dieter Förnbacher (M50 in 1:28 h) und Lukas Fichter (U18 in 1:35 h) erste Plätze, in der M55 lief Michael Stäb in 1:32 h auf Platz 2. Dritte Plätze erkämpften sich Lisa Hug (WHK in 1:37 h), Klaus Idler (M65 in 1:48 h), Sara Büchel (W30 in 1:48 h), Sibylle Pfeiffer (W65 in 2:13 h) und  Gertrud Schlude (W70 in 2:36 h). Auf der für sie ungewohnt langen Distanz schlug sich auch Daniela Fichter hervorragend und wurde in der stark besetzten WHK mit Rang 6 belohnt.

Mit ausgezeichneten Ergebnissen beendeten Hanna Bächle und Patrick Hartmann den tags zuvor gestarteten 10 KM-Lauf. Während Patrick als Sieger der M40 in guten 38 Min. Gesamtrang zwei belegte, lief Hanna mit persönlicher Bestzeit von 45 Min. auf Rang drei in der WHK.

 

Als Ärgernis und als nicht akzeptabel ist die "neue" Praxis der Teamwertung zu bezeichnen. Hier erfolgt die Auswertung entgegen den DLV Regeln nicht geschlechtsspezifisch, somit haben die Damen natürlich das Nachsehen auf vordere Plätze...und das beim "weltältesten Frauenmarathon der Welt". (mb)   Ergebnisse


BAWÜ-MEISTERSCHAFTEN 10 KM

Das Frankenstadion in Heilbronn war Start und Ziel der diesjährigen Baden-Württembergischen Meisterschaften im 10km-Lauf. Gemeldet waren unsere Herren M60/65 mit Lutz Kuhardt, Berthold Seelinger und Reinhold Walter.

Treffpunkt war wie immer, wenn’s ins Württembergische Ländle geht, der P+R Parkplatz bei Rottweil.

Im Auto wurde schon über Sinn und Unsinn, bei diesen Meisterschaften zu starten, diskutiert. Denn für Lutz war es der erste Start nach fast 2 Jahren Wettkampfpause. Und Berthold hatte noch schwere Beine vom Halbmarathon in Ulm. Das I-Tüpfelchen setzt Reinhold, der am letzten Wochenende noch beim Rennsteiglauf 9 Stunden unterwegs war. Alles in allem nicht gerade die besten Voraussetzungen für einen 10km Lauf. Doch nach dem Abholen der Startnummern und beim Warmlaufen auf der blauen 400m Bahn stieg das Rennfieber.

Auf Grund der Corona-Sicherheitsvorschriften wurde in 3 Blöcken mit 2 Minuten Abstand gestartet: Zuerst die Herren bis AK 45, danach AK50 und älter. Abschließend alle AK der Damen. Vom Startschuss weg, durch das Marathontor, ging es auf einen Rundkurs, der dreimal zu laufen war.

Lutz vorneweg, Berthold hinterher und Reinhold im Windschatten. Der erste Kilometer wurde unter 4:15min gelaufen. Da war es natürlich allen drei Herren schnell klar, dass sie so nicht weiterlaufen können. Nachdem das Tempo etwas gedrosselt wurde, hatte Lutz seinen Rhythmus gefunden. Langsam aber sicher baute er seinen Vorsprung gegenüber Berthold aus. Zum Schluss fehlte ihm aber die Kraft, sonst wäre noch die eine oder andere Sekunde mehr drin gewesen. Berthold versuchte alles, um an Lutz dran zu bleiben, konnte dann aber dessen Tempo nicht mehr folgen. Kämpfte dann mit einem Läufer der ihn überholen wollte, bis ins Stadion.

Reinhold, vom Start weg noch im Windschatten von Berthold, versuchte so lang wie möglich ihm zu folgen. Spürte aber die Belastung vom Rennsteiglauf und musste Berthold langsam ziehen lassen. Kämpfte ebenfalls um jeden Platz und jede Sekunde bis ins Ziel.

Beim Ausschnaufen war es den Herren schon klar, dass es für eine Einzelmedaille nicht reicht. So ruhte die ganze Hoffnung auf dem Mannschaftsergebnis.

Es dauerte einige Minuten bis die Zeiten im Internet abrufbar waren.

Und, siehe da, das Kämpfen bis ins Ziel wurde mit dem 3.Platz belohnt.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an Lutz, Berthold und Reinhold!

Mit der Bronzemedaille im Gepäck verlief die Rückfahrt schon lockerer.

Keine müden Muskeln mehr. Ganz im Gegenteil. Es wurde schon über den nächsten Wettkampf “BaWü-Waldlaufmeisterschaften“ diskutiert.

Frei nach dem Motto “Alter schützt vor dem Laufen nicht“. (bs)  Ergebnisse


ULM MARATHON/HALBMARATHON BAWÜ

Im Rahmen des 17. Einstein Marathon in Ulm / Württemberg wurden auch die Baden-Württembergischen Meisterschaften im Halbmarathon ausgetragen.

Bei beiden Wettbewerben war jeweils nur ein Teilnehmer vom Lauftreff am Start.

In der Königsklasse “MARATHON“ stand Felix Davidson zum ersten Mal an der Startlinie. Er startete das Rennen nach Bauchgefühl und in der ersten Hälfte war er richtig flott unterwegs. Auf der zweiten musste er nach und nach das Tempo drosseln. Im Ziel, erschöpft und mit schweren Beinen, musste er sich erst mal auf den Hosenboden setzen. Mit dem Blick zur Uhr und einer Zeit von 3:15.46h kam sein Lachen zurück. Erster Gratulant war sein Bruder. Auch wir gratulieren zum tollen Einstand! Wenn Felix Taktik und Tempo verfeinert, wird er mit Sicherheit bei den kommenden Marathons die magische 3h-Grenze knacken. Wir wünschen ihm dafür viel Erfolg und Spaß.

Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften im Halbmarathon war Berthold Seelinger am Start. Bei Abwesenheit der Konkurrenz aus den eigenen Reihen liebäugelte er mit einem Podestplatz. Startete richtig flott, machte Tempo.

Passierte unter 48min das Kilometerschild 10, bei km 14 war er noch beim Orientierungsläufer für 1:40h. Dann bekam er aber Probleme, musste das Tempo mehr und mehr rausnehmen und joggte gerade noch so über die Ziellinie. Völlig platt blieb die Uhr bei 1:45.38h stehen. Mit dem Gefühl eine Medaille verpasst zu haben, wurde er jedoch eines Besseren belehrt. Denn die Altersklasse M65 war mit nur 2 Teilnehmern in der Meisterschaft recht dünn besetzt.  Dadurch konnte Berthold die Heimreise als “VIZE-Meister“ und mit der Silbermedaille im Gepäck antreten.  Ergebnisse


DM SENIOREN BERGLAUF BAD KOHLGRUB

Auf knapp 8 km waren knapp 800 HM zu überwinden, zu bemerken dabei,

dass die Höhenmeter schon bei km 6 bewältigt waren. Was danach kam, war

Bergablaufen auf „Knochenbrecherwegen“, was natürlich gerade den zahlreichen Senioren nicht besonders entgegenkam.

Bei strahlendem Sonnenschein wagten 6 Männer und eine Dame des LT, sich mit Spitzenathleten/innen aus dem gesamten Bundesgebiet zu messen.

Zeitlich bestes Resultat unserer Teilnehmer schaffte erwartungsgemäß Dieter Förnbacher als 9. der M50, deutlich dahinter landete Michael Stäb auf Rang 14 der M55, nur knapp vor Hanna Bächle, die im stark besetzten Feld der W20 Platz 21 erreichte. Über 1 Minute dahinter landete Meinrad Beha auf Rang 5 als Ältester der M65. Mit knapp 3 Min. Rückstand belegte danach Reinhold Walter in gleicher Kategorie Platz 7, noch vor Berthold Seelinger, der sich aber mit Platz 9 noch achtbar halten konnte. In der Teamwertung M60/65 reichte es mit diesen Leistungen zum undankbaren 4. Platz.

Als Pechvogel des Tages musste sich leider Siegfried Blum vorkommen, holte er sich doch schon beim ersten Warmlaufen eine derart heftige Muskelzerrung, so dass an Berglauf an diesem Tag nicht mehr zu denken war. (mb)   Ergebnisse


JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2021

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Lauftreffs Unterkirnach fand aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung am vergangenen Dienstagabend ausnahmsweise in der Schlossberghalle in Unterkirnach statt. Mit 19 Mitgliedern war neben der Pressevertretung und Bürgermeister Braun nur eine kleine Abordnung des Vereins anwesend. Zunächst begrüßte Vorstand Meinrad Beha die Anwesenden und berichtete vom Erlebnislauf nach Titisee, der sich mit 20 Teilnehmern wie gewohnt großer Beliebtheit erfreute. Dieses Vereinsevent steht exemplarisch für die starke Pflege des Gemeinschaftssinns, den Beha besonders betonte und der zur seiner Freude im Verein stark ausgeprägt sei. Die zweite Vereinsvorsitzende Angi Burkart dankte Meinrad Beha, der den Verein mit seinen inzwischen 198 Mitgliedern  (davon 6 neue Mitglieder) seit 1996 mit großem Engagement leitet. Beha wird noch eine weitere Amtsperiode von zwei Jahren als Vorstand fungieren. Die Vorstandsentlastung wurde durch Bürgermeister Braun vorgenommen, anschließend wurden die Neuwahlen des Vorstands (Meinrad Beha), des Kassenwarts (Dieter Förnbacher), der Jugendleitung (Hanna Bächle) sowie der Kassenprüfung (Regina Bächle und Josef Beha) von Bürgermeister Braun durchgeführt. Die Nordic-Walking-Gruppe, die mit ihren 26 Mitgliedern fester Bestandteil des Vereins ist, hat aktuell keine Abteilungsleitung und somit auch keinen direkten Ansprechpartner. Birgit Kodet, die bis dato das Amt führte, steht nicht mehr zur Verfügung.

Hanna Bächle, die seit März 2021 das Schülertraining wieder durchführt, berichtet von reger Nachfrage und Teilhabe am Angebot. Im Schnitt nähmen circa zehn Kinder am Training teil. Sollten verschärfte Corona-Beschränkungen das Hallentraining im kommenden Winter wieder gefährden, so hat Bächle bereits einen Plan B im Sinn. Beispielsweise in Form von Outdoor-Training oder einem alternativen Bewegungsangebot im örtlichen Hallenbad.

Ehrungen wurden Bernhard Bongartz, für 40-jährige Vereinsmitgliedschaft sowie Lisa Hug, für 20-jährige Vereinstreue zuteil. Elfrieder Ganter und Eugen Vetter wurden für ihre besonderen, sportlichen Leistungen des vergangenen Jahres explizit gewürdigt.

Zum Schluss bedankte sich der alte und neue Vorsitzende bei allen Vorstandsmitgliedern und dem Verantwortlichen für die Homepage, Lutz Kuhardt, für die gute Zusammenarbeit.


SENIOREN BERGLAUF WM TELFES

Die Möglichkeit an einer Berglauf Senioren-Weltmeisterschaft teilzunehmen nutzten fünf Läufer vom Lauftreff. Diese Meisterschaft wurde im Rahmen des 32. Int. Schlickeralmlaufs in Telfes im Stubaital ausgetragen!

Mit dem Auto fuhren Berthold und Christa nach einem Kurzurlaub von Davos nach Österreich ins Stubaital. Auch Siegfried und Monika kamen mit ihrem Kfz direkt von Gutach nach Telfes. Dieter und Petra fuhren mit ihrem Kleinbus recht früh los und nutzten den Anreisetag schon für eine kleine Wanderung im Stubaital.

Auf Grund des Bahnstreiks wurden Reinhold und Karin von einem Freund bis nach Singen gefahren, dann ging‘s mit der Schweizer Bahn bis Zürich, anschließend mit der Österreichischen Bahn nach Innsbruck und den restlichen Weg haben sie im Omnibus zurückgelegt.

Auch Rene bekam den Streik zu spüren. Er musste sein Bahnticket stornieren und fuhr dann mit dem Auto los. Auf Grund der schlechten Auto-Verkehrslage schaffte er es nur bis Innsbruck, übernachtete dort und kam erst vor dem Wettkampf in Telfes an.

Unter Einhaltung der Corona-bedingten drei G’s (geimpft, genesen, getestet) konnten   die anderen Vier in aller Ruhe ihre Startunterlagen abholen und trafen sich fast wie abgesprochen vor dem Festzelt in Telfes. Dort wurden dann die ersten Eindrücke über Anfahrt, Zimmer und Ferienwohnung ausgetauscht. Auch Streckenprofil, Startzeit, Schuhwerk und die Kilometer in der Vorbereitung waren Thema.

Am Samstagmorgen, bei schönstem Bergwetter gingen 547 Senioren – von der Altersklasse M35 bis M75 – zu verschiedenen Startzeiten an den Start.

Die Senioren M55 bis M75 starteten von der Mittelstation Kreuzjochbahn und mussten eine Strecke von 7,4 km mit 775 hm laufen; die Senioren M35 bis M50 starteten von der Ortsmitte in Telfes und mussten eine Strecke von 11,5 km mit 1157 hm laufen. Ziel für alle Läufer war die Bergstation Kreuzjoch auf rund 2100 Metern Seehöhe!

Berthold und Christa, Reinhold und Karin sowie Siegfried und Monika fuhren schon frühzeitig mit der Kreuzjochbahn zur Mittelstation: Die Herren, um genügend Zeit für die Konzentration und das Warmlaufen zu haben. Die Damen, Christa und Karin, für das Hochwandern zur Bergstation. Monika wählte die einfachere Variante und fuhr mit der Bahn direkt zum Gipfel. Dann war auch Petra im Start- und Zielbereich an der Mittelstation. Auch sie kam mit der Bahn hoch und wanderte nach dem obligatorischen Foto weiter zum Gipfel.   ...weiterlesen

 

 


EUROPE NIGHT RUN SÜDBADEN

Unter Einhaltung der 3G-Regel wurde die Warehouse Europe Night Run der   Roadrunners Südbaden am 7.8.21 beim Sportgelände des SSV Schwaibach, einem Ortsteil von Gengenbach im Ortenau-Kreis, ausgetragen. Auf der 3 km Strecke, die zwischen der B33 und dem Kinzig Hochwasserdamm liegt, wurden 10 km gelaufen.

Pünktlich um 19 Uhr 30 starteten 67 Herren und 23 Damen.

Mit am Start waren Michael Stäb und Berthold Seelinger.

Michael fühlte sich nach 10 Monaten Wettkampfpause etwas unwohl, nicht wissend wo er zeitmäßig steht. Er wollte auf jeden Fall etwas langsamer los um einen Einbruch zu vermeiden. Als aber das halbe Teilnehmerfeld schon an ihm vorbei war, änderte er seine Taktik. Jetzt war nichts mehr mit schonen und abwarten. Es war volle Pulle angesagt. Er kämpfte sich im Feld wieder Platz um Platz nach vorne und überquerte mit 41 Min. 03 Sek. die Ziellinie. Gleichzeitig bedeutete diese Zeit den Sieg in der Altersklasse M55. Im Ziel war er richtig euphorisch! So eine tolle Zeit. Ohne Tempotraining!

Berthold ging ganz unbelastet ins Rennen. Er lief diesmal nicht nach Uhr, wollte einfach nur zügig laufen. Und das so schnell wie möglich, vom ersten bis zum zehnten km.

Mit 46 Min.07 Sek. im Ziel siegte er auch in der AK65. Diese war allerdings mit nur 2 Teilnehmern recht dünn besetzt.

Bei der Siegerehrung wurden die fünf schnellsten Damen und Herren geehrt.

Anschließend wurde noch eine kleine Tombola durchgeführt. Hier zählten Michael und Berthold nicht zu den Gewinnern. Auf der Heimfahrt suchte Michael auf seinem neuen Smartphone schon den nächsten 10km Lauf. Sollte dann einer in der näheren Umgebung sein, wollen beide wieder starten. (bs)

Ergebnisse


ERLEBNISLAUF 2021

Bei idealen Temperaturen von 16-19° machten wir uns ab St.Georgen über den Panoramaweg nach Nußbach und Triberg auf den Weg. An der Museumsdampflok erwartete uns dort nach 1:30 Std mit reichhaltigem Angebot unsere Betreuerin Steffi Klemm. Mit stetigen auf- und ab‘s ging es auf schmalen, anspruchsvollen Wanderwegen über den Eisebahn-Erlebnispfad zum Dreibahnenblick und Hohnen bis zur nächsten Verpflegung beim Tunnel in Kreisbach weiter. Nach kurzer Stärkung wurde alsdann der letzte größere Aufstieg zur Staude in Angriff genommen, wo wir nochmals von Steffis Angebot Gebrauch machten, bevor die letzte Etappe über den Hochwald zum Ziel am Klosterweiher anstand.

Am Ende verzeichneten die Navi's bei 26 km knapp 800 hm um die 4 Std., die von den 8 Teilnehmern, zumindest äußerlich, problemlos bewältigt wurden. Eine Wohltat für alle war die anschließende Duschmöglichkeit im Schwimmbad, bevor wir abschließend das verdiente Mittagessen im Seehaus genießen durften.

An dieser Stelle ein großes Lob an Steffi für die ausgezeichnete Betreuung, sowie an Dieter, der sich erfolgreich um die Duschmöglichkeit kümmerte.

Einziger Wermutstropfen war lediglich das neblige Wetter in der ersten Laufhälfte, zudem hätten sich die Organisatoren über eine stärkere Beteiligung gefreut.


SILBERTAL MARATHON VORALBERG

Nach den Corona Lockerungen packten vier Lauftreffler die Chance beim Schopf und starteten in Österreich beim Marathon von Silbertal/Vorarlberg bis nach St.Anton am Arlberg/Tirol! Bei der Abfahrt, am Donnerstag, regnete es in der Heimat in Strömen und dieser begleitete Karin, Reinhold, Christa und Berthold bis zu den Ferienwohnungen im Silbertal.

Da eine Freundin von Karin das Rennen absagen musste, animierten Christa und Berthold ihren Sohn Jochen zur Teilnahme.  Dieser fuhr am Freitag direkt von Mannheim bis ins Silbertal. Unter Einhaltung der Corona-bedingten drei G’s, geimpft, genesen oder getestet konnten die Startunterlagen am Freitag-Nachmittag abgeholt werden. Anschließend gings zur Nudel Party und dann ins Bett. Für manchen Läufer war es eine unruhige Nacht. Immerhin war es der erste richtige Lauf unter Wettkampf- bestimmungen 2021 und dann gleich Marathon!

Am Samstag-Morgen wurden die Läufer von den ersten Sonnenstrahlen begrüßt.

Bei der Kleiderabgabe am Transportfahrzeug strahlte sie immer mehr und es waren auch keine Wolken mehr zu sehen. Der erste Start, um 8 Uhr, war für die Trailstrecke, 33 km mit 1190 Höhenmeter und 233 Teilnehmer bestimmt. Hier starteten Karin und Jochen. Für beide gings direkt ins Silbertal und hinein in die Steigungen.

Karin ging als Nordic-Walkerin, strahlend und mit Handküssen für die Zuschauer ins Rennen. Die Höhenmeter und die Sonne brachten sie ganz schön ins Schwitzen und so dauerten die Trinkpausen, bis zur Oberen Freschalpe in 1890m Höhe, länger als gedacht. Runter nach St. Anton lief es besser und dann gings mit großen Schritten über die Ziellinie. Wieder strahlend und mit Handküssen für die Zuschauer. Mit einer Zeit von 6:16.08 h belegte sie den 8. Platz in der AK W55.  Jochen ging als Läufer ins Rennen. Nutzte die Verschnaufpausen in den

Steigungen, hoch zum Silbertaler Winterjöchle in 1950 m Höhe, zum Fotos machen. Auf der Hochebene und auf den flachen Abschnitten lief er flott.  In einer dreier Gruppe mit vollem Tempo gings dann Richtung Ziel. In einer Zeit von 3:18:14 h siegte er in der AK M40.                        Der zweite Start, um 8:30 Uhr, war für den Marathon, 42,195 km mit 1500 Höhenmeter und 197 Teilnehmer bestimmt. Hier starteten Reinhold und Berthold. Für beide gings zuerst 2 km rechts am Litz entlang, zum Silbertal hinab und nach der Überquerung des Baches links wieder hinauf. Am Start vorbei und dann hinein ins Silbertal mit seinen Steigungen. Bis km Zehn liefen sie fast im Gleichschritt bevor Berthold sich langsam löste.

Für Reinhold, im Vorfeld beim Training von einem Hund in den Oberschenkel gebissen, war bei seiner 18ten Teilnahme nur die Zielankunft wichtig. Er wollte einfach seine Serie nicht abreißen lassen. Rannte gleichmäßig, ob Steigung oder Gefälle, um den Oberschenkel nicht zu überlasten. Mit einer Zeit von 5:45.45 h lief er im Ziel ein und wurde für die Strapazen mit dem 3. Platz in der AK M65 belohnt. Nachdem Berthold sich von Reinhold gelöst hatte, testete er seine Form beim Bergauf und Bergablauf. Fühlte sich gut und startete dann den Angriff auf die 5h Grenze. War bei seinen Hochrechnungen sogar schon darunter, aber auf den letzten km ging ihm doch noch die Puste aus und so verfehlte er das angestrebte Ziel. Wurde dann aber überraschend mit seiner Zeit von 5:05:06 h Sieger in der AK M65.

Leider verpasste das Team die offizielle Siegerehrung und konnten nur nachträglich ihre Preise in Empfang nehmen. Berthold und Jochen, als Altersklassensieger, bekamen die großen Montafon Kuhglocken. Reinhold als dritter die kleinere.  Nach dem ersten Geläute war die Stimmung natürlich gut. Christa als Fotografin und Begleitperson hatte alle Hände voll zu tun.

Auch ein Stau, bei der Rückfahrt ins Silbertal, auf dem Arlbergpass war kein Stimmungsdämpfer. Im Hotel Hirschen, bei feinem Essen und Trinken, wurde das Marathon Abenteuer von Silbertal/Vorarlberg bis nach St. Anton am Arlberg/Tirol beendet!

Am Sonntag nach dem Ausschlafen, fuhr Jochen direkt nach Hause. Karin und Reinhold, sowie Christa mit Berthold gönnten sich noch einige Tage Urlaub in und um das Silbertal. Da Reinhold die neunzehnte Teilnahme schon fest eingeplant hat ist es gut möglich dass alle Teilnehmer sich 2022 am Start wieder treffen. bs

Ergebnisse

 


24h DM 2021 BAD BLUMAU/AT

Im österreichischen Bad Blumau fand am 3. Juli 2021 die diesjährige Deutsche Meisterschaft im 24h Lauf statt. Diese Deutsche Meisterschaft wurde wieder unter der Regie der Deutschen Ultramarathon Vereinigung durchgeführt, da der Deutsche Leichtathletikverband sämtliche Senioren-Meisterschaften unter seiner Regie im Zeitraum Januar bis einschließlich August 2021 wegen Corona abgesagt hatte. Gleichzeitig fanden die Österreichischen und Steierischen 24h Meisterschaften statt, was interessante Vergleiche ermöglichte.

Seit fast 2 Jahren habe ich Motivationsprobleme im Training und Tempoläufe finden so gut wie gar nicht statt. Die allermeisten Trainingsläufe waren langsamer als mein normales Marathon Trainingstempo.

Am 6. Mai kam dann die Info, dass am 3. Juli 2021 die 24h Meisterschaften stattfinden sollen. Eigentlich eine verrückte Idee für mich an so einer Meisterschaft teilnehmen zu wollen. Auf der anderen Seite war wieder Motivation vorhanden und so begann ich die folgenden 8 Wochen in 1179 Trainingskilometern die Langsamkeit des Laufens in der Hitzephase Mai bis Juni (viele Einheiten bei 26 – 35 Grad ohne Schatten) zu erlernen. Das war gar nicht so einfach.

Die Stimmung am 1181m langen Rundkurs war super (durch die Betreuer und Staffelläufer) und die Organisation einfach nur Top. Trotz der ständigen Motivation war die Strecke mit den Höhenmeter, staubigen Schotterwegen, der gebogenen Holzbrücke und den drei rechtwinkligen Rechts-„Kurven“ nicht einfach zu laufen und das Wetter war auf den ersten 10 Stunden brutal warm und sonnig.

Meine persönlichen Ziele waren da schon nach 8 Stunden (von der Sonne durchgebraten und dehydriert) Makulatur.

Bei einer Meisterschaft geht es aber in erster Linie nicht um persönliche Ziele, sondern darum, unter gleichen Bedingungen für alle, die Meister zu küren. Es galt also das Ziel anzupassen und durchzukommen!

Wie die Ergebnistabelle zeigt, ist mir das gut gelungen. Mit Weltjahresbestleistung in der M65 (irgendwie nett, wird aber wohl nicht lange Bestand haben) kam es zu den folgenden Platzierungen:

-   1. M65 der Deutschen Männer und damit Deutscher Meister mit 178,26 Km

- 15. Gesamtplatz über alle Männer

-   8. Gesamtplatz über alle Deutschen Männer

-   1. in der M60–M69 aller Männer

Nach ein paar Stunden hatte ich mal die Schuhe gewechselt, kam aber mit dem Kinvara auf dem Schotterbereich nicht klar und musste daher wieder auf den Nike Fly 3 zurück. Auch sonst gab es viele neue Erfahrungen. Nach 12 Stunden ging die Verdauung auf Sparflamme, so daß nicht mehr die benötigte Menge an Flüssigkeit und Nahrung aufgenommen werden konnte, was sich in einer reduzierten Performance bemerkbar machte. Falls ich wieder mal auf so eine verrückte Idee kommen sollte werden mir die gemachten Erfahrungen sicherlich helfen besser durchzukommen.

Den Ort Bad Blumau mit seinen rund 1300 Einwohnern würde vermutlich kaum einer kennen, hätte der Bauunternehmer Robert Rogner nicht die Idee gehabt, eine riesige, von Friedensreich Hundertwasser gestaltete Anlage, rund um die Thermalquellen zu bauen.

In jeder Runde begegneten wir auf dem „Platz der Visionäre“ mitten im Ort der Farbenpracht Hundertwassers.

Eigentlich wollten wir nach dem Lauf in die Therme gehen, um die Beine zu entspannen. Leider bin ich im Hotel noch während der Massage eingeschlafen und erst Stunden später wieder aufgewacht.

Vielen herzlichen Dank an Elfriede, ohne deren Unterstützung ich das nicht geschafft hätte!

aev

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